Skulpturen-Kösters
                                  Skulpturen-Kösters 

Herzlich willkommen!

                                                         Meine Leidenschaften

 

  • Deutsche Sprache / Literatur


- Vortrag (Rezitation) literarischer Werke von der Klassik bis zur Moderne -
  regelmäßig  Literaturveranstaltungen - 
  letzte Veranstaltung am 29.09.2019 in Saerbeck, Bürgerhaus
  (siehe unter "Aktuelles" )


- Literatur
  Mitglied im Saerbecker Literaturkreis
  Der Kreis besteht seit der Gründung im Jahre 1999 nahezu unverändert. Der Gründer des Kreises
  Ernst Tegethoff, der die Seele des Vereins war und den alle sehr vermissen, ist im Jahre 2011   
  verstorben.
  

- Verein Deutsche Sprache
  Gründer des Regionalverbandes des Vereins Deutsche Sprache e. V. Münster und Umland 
  (Grundungsversammlung am 04.05.2003 in Saerbeck)
  1. Vorsitzender des Regionalverbandes bis 09.2014

 

  • Klassische Musik

  • Bildhauerei
    (siehe Seite Skulpturen/Bildhauerei)

  • Philosophie / Theologie
    Studium Universität Münster (Studium im Alter)
    - Prof. Dr. Inciarte: 2 Semester (Platon Politeia)
    - Prof. Dr. Hoye: 12 Semester theologische Dogmatik
      (Menschenrechte, Glaube und Vernunft, Die Seele, Gehirnforschung, etc.)
    - Prof. Dr. Angenendt, 2 Semester
      (Toleranz und Gewalt, etc.)

   Meine Lieblingsautoren / Werke
               
       (Prosa)

   Umberto Eco: Der Name der Rose
   Thomas Mann: Der Zauberberg
   Jakob Wassermann: Der Fall Mauritzius
    Platon: Politeia
    Hermann Kant: Die Aula
    Carlos Ruiz Zafon: Der Schatten des Windes
    Brian Greene: Der Stoff, aus dem der Kosmos ist
    Konrad Lorenz: Die Rückseite des Spiegels
    William Hoye: Demokratie und Christentum

 

    Meine Lieblingsmusik
    Franz Schubert
    - Fantasie C- Dur für Klavier und Orchester, D 934
    - Quintett C-Dur,  D 965
    - Die schöne Müllerin

    Ludwig van Beethoven
    - Sonate Nr. 32, op. 111
    - weitere Klaviersonaten 
    Karl Löwe
    - Lieder (Tom der Reimer, etc.)
    Carl Orff
    -Carmina Burana 

Meine Lieblingsautoren / Werke
          
             (Lyrik)

Rainer Maria Rilke
   - Herbsttag, Das Karussell,Blaue Hotensie
 Paul Celan
     - Todesfuge
 Johann Peter Hebel
    - Unverhofftes Wiedersehen
 Georg Trakl

    - Verklärter Herbst
 Gottfried August Bürger
    - Lenore

Rezitationen (hier bei einem Auftritt
im Erbdrostenhof, Münster)

 Bildhauerei
 

Wetten dass...

                                      Erinnern Sie sich noch?    
                         108. Wetten dass...? Sendung vom 24.01.1998 in Bremen?

      Unsere Wette in dieser Sendung lautete:

 

      Wetten, dass wir 100 Erzählungen, Balladen und Gedichte anhand beliebig 
      ausgewählter, vier aufeinander folgender Wörter erkennen und sowohl Autor als
      auch Titel benennen können?   

     (Fachleute des ZDF haben festgestellt, dass unsere Wette ca. 31.000 Möglichkeiten beeinhaltet)

 

      Unsere Wettpatin Mariele Millowitsch tippt: Nein
      Ausgang: Ja

    

Wir wurden mit der bis dahin höchsten TED-Quote überhaupt von 72% Wettkönig.

 

Pressestimmen:
Westf. Nachrichten: “Saerbecker rissen Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin”

Bild: “Deutschland staunt über Kösters & Sohn”

Zwei Tage vor der Sendung:
Iron, Ingrid, Thomas Gottschalk und
Kurt
 

Axel Beyer, Unterhaltungschef ZDF,
Otto Sander, Thomas Gottschalk,
und Sascha Arnz (Regisseur) diskutieren über unsere Wette

Thomas G. erklärt unsere Wette
 

 

Thomas G. stellt die Wettkönige vor!
 

Die Wettkönige mit Claudia Schiffer
 

Kurt K. mit dem Star des Abends Kevin Kline (z. B. Western Silverado)

... mit Mariele Millowitsch (unsere Wettpatin)

... mit Otto Sander (der die Fragen gezogen und vorgelesen hat.)

Unsere Nachbarn bereiteten uns bei der Ankunft einen begeisterten Empfang.

Bericht von der Idee bis zur Sendung

 

                                                                                Mitte 1996

                                                                                  Die Idee

Wir bewerben uns bei Europas größter Fernsehshow mit folgender Wette: „Wetten, dass es uns gelingt, 100 von uns ausgewählte Gedichte/Balladen/Erzählungen (diese 100 Werke beinhalten z. B. „Das Bettelweib von Locarno“ von Heinrich von Kleist, „Das Lied von der Glocke“ von Friedrich Schiller oder auch „Kannitverstan“ von Johann Peter Hebel. Sie sehen, unsere Sammlung bestand nicht nur aus kurzen Gedichten mit 2 Strophen...) aufgrund von vier aufeinander folgenden Worten zu erkennen und sowohl Titel als auch Autor zu benennen?“

Schon kurz darauf erhielten wir Antwort von Wetten dass..? und vereinbarten einen Testtermin bei uns zu Hause. Wir wurden informiert, dass der Test per Kamera aufgenommen wird. Und tatsächlich erhielten wir den angekündigten Besuch von Frau Weber, der Chefredakteurin von Wetten dass..?

Wir hatten bis dahin lediglich rd. 70 der 100 Werke zusammen, doch für Frau Weber war die Menge ausreichend und der Test fand statt. Zufällig wählte sie 10 Passagen (aus 4 aufeinander folgenden Wörtern bestehend) aus, wir wußten 8 und erhielten dann sofort eine definitive Zusage für die Teilnahme. Nur, für welche Sendung und zu welchem Termin, das konnte Frau Weber verständlicherweise noch nicht sagen. Erst nach der Sendung in Bremen erfuhren wir, dass es nur sehr selten vorkommt, dass den potentiellen Kandidaten schon nach dem ersten Test eine Zusage gegeben wird.

Wir unterschrieben etwas später einen Vertrag, der u. a. beinhaltete, dass wir sofort ausgeladen werden, wenn unsere Teilnahme oder der Inhalt der Wette öffentlich wird. Verständlich, denn es würde der Sendung bestimmt nicht gut tun, wenn die Wetten schon im Vorfeld bekannt sind.

Mitte 1997

Vorbereitung

Der Sendetermin steht fest: 24.01.1998, Ort: Bremen. Viel Schriftwechsel mit dem ZDF folgte in den letzten Monaten. Unser Training hat sich in den vergangenen Monaten intensiviert, denn es gilt, komplizierte „4-er“ wie z. B.

Es ist, als ob (ein Trug sie täglich äffte... Rilke “Das Elend der Städte”)
Ihm ist, als ob (es tausend Stäbe gäbe... Rilke “Der Panther”)
Es war, als ob (ein Mensch sich von Stroh... Kleist “Das Bettelweib von Locarno)

zu unterscheiden.

Nett ist auch: „er es in die“ (Dann warf er es in die Ecke und ging... Degenhardt, „Der Bauchladenmann“). Mittlerweile haben wir die gesamten 100 Werke systematisch untersucht und sind auf rund 4000 schwere „4-er“ gestoßen, die wir besonders intensiv lernten.

Leider wußten wir dann auch, dass wir die 4-er in der Sendung nicht sehen werden, sondern sie vorgelesen bekommen. Dies erschwerte die Wette, da bei der geringen Anzahl von Wörtern es auf jeden Buchstaben ankam. Mißverständnisse wie „Meer“ und „mehr“, „viel“ und „fiel“ oder „Stadt“ und „statt“ konnten nun ebenfalls auftreten.

Besonders auffällig erscheint uns die Tatsache, dass es in diesen 100 Werken nur einen doppelten 4-er gibt: wie weit er auch.

Wie weit er auch die Stimme schickt...Die Kraniche des Ibykus, Friedrich Schiller

Wie weit er auch spähet und blicket...Die Bürgschaft, Friedrich Schiller

Für uns ein eindeutiger Hinweis auf die besondere Fähigkeit der Autoren, immer wieder wirklich Neues zu kreieren.

Ende 1997 / Anfang 1998

Endspurt.

Es ist nicht mehr lange bis zur Sendung im Januar.

Wir beschlossen, kurz vor der Show noch einen dreiwöchigen Urlaub in Dänemark einzustreuen. Zum einen, um etwas aus der bekannten Umgebung herauszukommen und zum anderen um dort in Ruhe die letzten Vorbereitungen zu treffen. Einen Trainingsplan hatten wir erstellt, um wirklich jedes der 100 Werke nochmal aufzugreifen und (hoffentlich) letzte Schwachstellen auszubügeln. Soweit der Plan...

Der Plan stand nun kurz vor der Ausführung. Nur noch wenige Tage bis zum Beginn der Urlaubsreise, da erhielten wir einen Anruf von der Wetten dass..?-Redaktion mit folgendem Inhalt: Unser Schweigegebot wird dahingehend gelockert, dass wir mit dem Magazin „Stern“ über die Show reden dürfen. Der Stern plante eine Reportage über Wetten dass..? und hatte daher die Erlaubnis vom ZDF, mit uns über die Show zu sprechen. Der verantwortliche Stern-Redakteur meldete sich kurz darauf telefonisch und bat um einen Termin zwecks Interview. Grundsätzlich hatten wir natürlich nichts dagegen; ein Hindernis galt es nun noch zu überwinden: „Wenn Sie ein Interview mit uns machen möchten – gerne, aber es wird zeitlich etwas knapp, da wir morgen in den Urlaub fahren für 3 Wochen“.

Damit hatte der Redakteur natürlich nicht gerechnet.

Die Verblüffung hielt jedoch nicht lange an:

„Wohin fahren Sie denn in Urlaub, wenn ich fragen darf?“

„Nach Dänemark“

„Oh, das ist ja nicht weit, dann besuchen wir sie in Dänemark, wenn Sie nichts dagegen haben. Der Stern kommt überall hin.“

Gesagt, getan. Wir vereinbarten einen Termin und Treffpunkt in Dänemark mit dem Stern-Magazin. So langsam wurden uns die Ausmaße unserer Teilnahme bei Wetten dass..? bewußt – der Stern besucht uns in Dänemark, soweit ist es schon gekommen. Die Spannung steigt.

Jedoch der Termin verstrich, ohne dass die Mitarbeiter vom Stern sich meldeten oder zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort erschienen. Sehr schade, aber von unserer Seite aus nicht zu ändern.

Da das Wetter in Dänemark in den letzten Urlaubstagen sehr zu wünschen übrig ließ, beschlossen wir, schon ein paar Tage früher als geplant nach Hause zurückzufahren. Der Termin mit dem Stern war längst verstrichen, die Koffer waren gepackt, das Ferienhaus gereinigt, alles zur Abfahrt bereit. Der Schlüssel sollte, wie mit dem Vermieter vereinbart, in den Postkasten geworfen werden. Dies taten wir, setzten uns ins Auto und fuhren los.

Als wir gerade aus der Nebenstraße auf die Hauptstraße einbogen, sehen wir, dass uns in ca. 100m Entfernung ein Taxi entgegenkommt. Ein Taxi? Hier? Sie müssen wissen, unser Urlaubsort ist auch im Sommer nicht gerade überlaufen und zu der Zeit, im Januar, ist da wirklich garnichts los. Daher verdient ein Taxi schon besondere Aufmerksamkeit. Als die Fahrzeuge schließlich aneinander vorbeifuhren, sahen wir, wie sich der Fahrgast nach uns umdrehte. Wir hielten an, das Taxi hielt an - -„Familie Kösters?“ „Ja“. Passt, auch wenn es um Sekunden ging. Wären wir eine halbe Minute früher losgefahren, hätten wir uns sehr wahrscheinlich verpasst.

Ins Haus konnten wir nicht zurück (Schlüssel im Postkasten), daher wurde ein Gesprächstermin für die Fährüberfahrt Dänemark-Deutschland vereinbart. Und dann konnte das Gespräch doch noch stattfinden – im Restaurant der Fähre auf dem Weg nach Deutschland.

Mittwoch, 21.01.1998 - Samstag, 24.01.1998

Der Samstag nähert sich.

Am Mittwoch, 21.01.1998, ging die Aktion „Wetten dass..?“ in die heiße Phase. Wir trafen in Bremen ein und buchten im HolidayInn (bezahlt vom ZDF, 300 DM pro Nacht! Sehr nobel). Warum so eine frühe Anreise? Der so genannte Dispo, eine Art Ablaufplan vom Mittwoch bis Samstag zur Sendung und darüber hinaus, sah noch insgesamt 4 Proben bis zur Sendung vor - eine am Mittwoch, eine am Donnerstag und zwei am Freitag.

Die Unterkunft war sehr gediegen, die Kandidatenbetreuung erstklassig, der Kontakt zu den anderen Wettanbietern locker und entspannt. Das Drumherum war also wie geschaffen, um eine sehr angenehme halbe Woche in Bremen zu verbringen.

Sehr schön war auch der erste Kontakt mit Thomas Gottschalk. Am Mittwoch kamen wir am Nachmittag zum ersten mal auf die Bühne, die zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz für die Sendung hergerichtet war, jedoch waren die Aufbauarbeiten so gut wie abgeschlossen. Wir hatten natürlich nichts Besseres zu tun, als uns zu allererst auf der berühmtesten Couch im deutschen Fernsehen zu verewigen. Wir saßen gerade auf der Couch, zückten die Kamera, unsere „Managerin“ (Mutter und Frau) wollte gerade abdrücken, da erschallte hinter uns: „Stop, noch nicht knipsen. Wenn ich darf, möchte ich mit aufs Bild.“

Und so locker wie vom ersten Augenblick an war Thomas Gottschalk die ganzen 4 Tage. Wir wissen nun, er verstellt sich vor der Kamera nicht, wie es so viele andere tun – er ist so, wie er im Fernsehen ´rüberkommt: locker, spontan, witzig, fast schon kumpelhaft. Daumen hoch.

So vergingen die Tage bis zur Sendung wie im Flug: Proben, nochmal Proben, Kandidatentreffen,„Kostümproben“ (die schwieriger waren als erwartet; wir mußten sogar noch extra in die Stadt und ein Hemd für die Sendung kaufen, da die von uns Mitgebrachten allesamt unbrauchbar waren. Die Kosten für das Hemd hat zur Hälfte das ZDF übernommen, auch eine schöne Geste), Besprechungen mit der Redaktion über den genauen Ablauf der Wette (Wer geht wo wie wann warum auf die Bühne etc.).

Und dann war es soweit: Samstag, der Tag der Sendung. Noch am Vormittag war ein kleiner Durchlauf der Sendung, letzte Besprechungen mit der Redaktion. Jeder Wettanbieter konnte am Samstagmorgen in einer Elefantenrunde (mit allen Wettanbietern, Thomas Gottschalk, Regisseur Sascha Arnz (leider verstorben), Frau Weber, Unterhaltungs-Chef-ZDF Axel Beyer) noch Probleme oder Wünsche klären.

Wenn bisher nicht, so stieg nun unweigerlich die Nervosität. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Kurz bevor wir auf die Bühne „müssen“, wird Otto Sander angekündigt, der mit uns hinter der Bühne wartete. Herr Sander war derjenige, der die 4er in seiner unnachahmlichen Art vorgelesen hat.

Wir gewannen den Eindruck, er war nervöser als wir. Schnell noch eine rauchen, noch eine...; daß selbst so ein erfahrener Schauspieler noch solches Lampenfieber hat, bemerkenswert. Aber seine Nervosität hin oder her; wie er die 4er vorgetragen hat, das war schon toll. Einen besseren Vorleser hätten wir uns kaum wünschen können.

Kurz darauf waren wir selbst an der Reihe. Jetzt gilts.

Gleich der erste 4er ist der schwerste: „wieder ist er hier“. Hmpf, im ersten Moment sind wir noch etwas baff, dann zeigt doch das Training seine Wirkung und der Groschen fällt: Goethe? Zauberlehrling? Nein. Doch. „Wieder ist er hier, schon zum zweiten mal, wie das Becken schwillt.“. Passt. Nächster. Klappt auch. Nr. 3, Nr. 4. Dann der letzte 4er, wenn wir den wissen, haben wir es geschafft. „Stille, stille laß uns“. Wir haben Glück, einer der leichteren 4er bildet den Abschluß. Diesmal wissen es beide sofort: Clemens von Brentano - Hörst Du, wie die Brunnen rauschen. Bingo, geschafft.

Verabschiedung, Zitat Thomas Gottschalk: „Ihr seit ganz oben in meinem Herzen“, Abgang. Hinter der Bühne fallen einem natürlich sämtliche Steine vom Herzen, auch wenn eine innerliche Spannung noch Tage später spürbar war.

Die Sendung ist so gut wie vorbei, man steht wieder auf der Bühne, der Wettkönig muß noch gewählt werden. Wir selbst rechnen mit einem 2. Platz, wenn es gut läuft; der 1. Platz ist eh unerreichbar. Die Handstand-Wette hatte dem Publikum im Saal offensichtlich am besten gefallen und da auch sie geklappt hat, war an Platz 1 nicht zu denken.

Die Balken erscheinen, der Wettkönig hat 72% bekommen!! Aber wer ist es?

Platz 5: Skilift

Platz 4: Bierkisten

Platz 3: Konservendosen (Platz 2 ist sicher, super. Mehr konnten wir nicht erwarten. Klasse)

Platz 2: Handstand

Platz 1: Gedichte

Was ist denn hier los??

72%, das ist eine neue Rekordquote, wählen die Gedichte-Wette zum Wettkönig?

Moment, das sind ja wir. Unglaublich, unfassbar. Viele schütteln uns die Hände (das war auch etwas, das uns sehr sehr positiv aufgefallen ist: es gab keine Rivalität zwischen den Kandidaten, wir waren wirklich eine große Gemeinschaft von Gewinnern) und müssen das soeben Passierte erst einmal realisieren. Wir versäumen daher sogar den Aufruf von Thomas Gottschalk, der zum Schluß jeder Sendung den Wettkönig auf die Bühne holt – wer mag es uns vorwerfen.

Die Sendung ist vorbei und es geht direkt auf eine gigantische Feier mit ca. 600 Gästen. Dabei nutzen wir die Gelegenheit für Photos mit den Prominenten: Kevin Kline, Otto Sander, unserer Wettpatin Mariele Millowitsch sowie mit Claudia Schiffer - das wichtigste Photo überhaupt

:-)

In guter Erinnerung sind uns die Gespräche, die wir mit Otto Sander und Frau sowie mit Piet Klocke führen konnten, die mit uns am Tisch saßen. Piet Klocke, der Musik und Philosophie studiert hat, war ein sehr angenehmer Gesprächspartner und wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten, nicht nur, daß er wie wir in der Nähe des Kohlenpotts geboren wurde. Und seien Sie versichert: Er kann auch vollständige Sätze formulieren. Wir trafen uns übrigens noch mit ihm zwei Mal bei Veranstaltungen in Emsdetten und Borken. Die Gemeinsamkeiten mit Otto Sander ergaben sich aus unserer Passion für Literatur und Sprache. Ein unvergeßlicher Abend, bei dem wir auch noch ein Urgestein des Fernsehgeschäftes kennenlernen sollten, den Regisseur Sascha Arnz, der Fernsehgeschichte geschrieben hat. Ein Mann mit humanistischer Bildung, der ebenso wie wir bedauerte, was mit unserer Kultur und Sprache geschieht.

Jede Feier geht einmal zu Ende, so auch diese. Es nützt nichts, wir müssen den Heimweg antreten, aber zu Hause erwartet uns die nächste Überraschung: die Nachbarn haben sich in der Zwischenzeit flugs zusammengetan und unser Haus geschmückt. Außerdem erwartete uns ein Sektempfang. Ein wirklich gelungener Abschluß einer sehr ereignisreichen Woche.

 

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