Steine aus Simbabwe
Ich verwende gerne Serpentingestein aus Simbabwe.
Grund: Der Stein ist nicht zu hart (wie etwa Granit), sehr feinporig und daher gut zu bearbeiten.
Die Farbschattierungen reichen von schwarz bis grün, von rötlich über orange bis violett. Die Farbe wird bestimmt von der Zusammensetzung der Mineralien und ist von Ort zu Ort, je nach Abbaugebiet,
verschieden.
Alter: ca. 2.6 Milliarden Jahre
Springstone
Eine besonders harte Unterart in schwarzer Farbe wird „Springstone“ genannt.
Er ist häufig eingehüllt in eine oxydierte Decke aus weicherem rötlich braunem Gestein.
Der Name wird so begründet, dass der Hammer bei der Bearbeitung vom Stein zurückspringt.
Vom Härtegrad ist der Springstone mit Marmor vergleichbar.
Die unterschiedlichen Farben (siehe Foto links) entstehen duch die Art der Bearbeitung.
Der Stein wird mit Schleifpapier geschliffen (Körnung vo 80 bis 1000) und anschließend
mit farblosem Wachs eingereiben und poliert.
Die Haube der Skuptur ist nur mit Stockhammer und zeigt die Farbe des Rohgesteins.
Opalit oder Opal
Mooreiche
Anubis (Ägyptischer Gott des Todes) - Geschnitzt ca. 1982 -
Die Mooreiche ist gesehen keine eigene Holzart. Sie entsteht aus Eichenstämmen, die über einen Zeitraum von Jahrhunderten oder Jahrtausenden in Moor gelegen haben und bei
Trockenlegungen eines Moores Gebiete gefunden wurden. die im Eichenholz enthaltene Gerbsäure verbindet sich über die Zeit mit den Eisensalzen des Moorwassers, was zu einer Verfärbung und Verhärtung
des Holzes führt.